Investor Guard's Bitcoin-Pfad in 2025 (TradingView)Liebe Trader und Investoren,
herzlich Willkommen zu einer Zusammenfassung für 2025.
Rückblickend auf den Analysepfad vom Dezember 2024 bis Dezember 2025 zeigt sich eine bemerkenswerte Konstanz in der methodischen Bewertbarkeit des Bitcoin.
BTCUSD (Bitstamp) ist aus Sicht der Technischen Analyse sehr sauber gelaufen.
In zwei Wochen werde ich meinen Ausblick 2026 veröffentlichen. Bis dahin wünsche ich viel Freude und viele gute Erkenntnisse mit diesem Rückblick.
Ihr
Thomas Jansen
Investor Guard
Etappe 1: Vor dem Jahreswechsel (11. Dezember 2024)
#BITCOIN vor dem Jahreswechsel! Was zu erwarten ist.
Der Analysepfad beginnt am 11. Dezember 2024 mit einer fundierten Standortbestimmung. Zu diesem Zeitpunkt befand sich Bitcoin in einer spannenden Phase nach einer beachtlichen Rally. Die zentrale Ausgangslage basierte auf der Elliott-Wellen-Analyse vom März 2024, die den Bitcoin vor dem Abschluss einer größeren Welle I (Cycle) sah.
Die Konsolidierung nach dem März-Top
Bitcoin hatte im März sein Top markiert und war anschließend in eine konstruktive Korrekturphase übergegangen, die sich in Form eines Continuation Patterns (Bull Flag) entwickelte.
Diese Korrektur der Welle II wurde zwischen dem 0,382er und dem 0,5er Fibonacci-Retracement abgefangen – ein deutlich hohes Level, das die bullische Erwartungshaltung rechtfertigte.
Der Wegweiser: Pattern Recognition und Volumenprofil
Die große Bullenflagge aus der Pattern-Analyse vom Oktober 2024 diente als zentraler Orientierungspunkt. Die Verteidigung der Mittellinie dieser Formation war die Initialzündung für den finalen und bestätigten Ausbruch. Das Volumenprofil zeigte bereits damals eine strategische Haltezone zwischen 76.000 und 67.000 USD, die als Sicherheitsnetz fungierte.
Die Prognose für den Jahreswechsel
Kurse unter 90.000 USD stellten strukturell noch kein Problem dar, jedoch mahnte die Analyse zur Vorsicht: Bitcoin war ohne größeren Verkaufsdruck heiß gelaufen. Eine ca. 20%-Korrektur wurde als Durchatempause erwartet, solange der BTC oberhalb von 74.000 USD verblieb.
Etappe 2: Das Warm-Up zum neuen Jahr (3. Januar 2025)
#BITCOIN Warm-Up vom Investor-Guard
Nach den Feiertagen meldete sich die Analyse mit einem präzisen Update zurück. Der Verlauf seit Mitte Dezember wurde als Konsolidierung auf hohem Niveau identifiziert, die erst mit einem neuen Top als beendet gelten würde.
Das Megafon-Pattern nimmt Gestalt an
Erstmals wurde ein Broadening Pattern (Megafon) als zentrale Formation identifiziert, dessen Grenzlinien sich erweitern und bereits vier Berührungspunkte produziert hatten. Die relevanten Orientierungsmarken wurden bei ca. 105.000 USD auf der Oberseite und rund 86.000 USD auf der Unterseite festgelegt.
Elliott-Wellen und Volumenprofil im Einklang
Die wellentechnische Zählung befand sich im Einklang mit dem Megafon-Pattern. Das Volumenprofil bestätigte die bereits im Dezember genannten Marken. Der Bitcoin konnte sich konstruktiv abkühlen, ohne dass stärkerer Verkaufsdruck auftrat – ein weiterhin freundliches Signal.
Der Ausblick: Rücksetzer möglich, aber nicht bedrohlich
Weitere Rücksetzer bis 88.000/86.000/84.000 USD waren keineswegs vom Tisch. Solange diese Levels nicht signifikant unterboten wurden, bestand gemäß der strategischen Wellenanalysen weiterhin Chancen auf der Oberseite, die sich über den Januar entwickeln könnten.
Etappe 3: Die Keilerei – Spannung nimmt zu (10. Februar 2025)
#BITCOIN - Lage spitzt sich zu! Keilerei...
Mit dem Update vom 10. Februar 2025 spitzte sich die Lage zu. Die Analyse präsentierte zwei klare Verlaufsszenarien aus einer aktuellen Keilformation.
Bull Case vs. Bear Case
Im bullischen Szenario würde Bitcoin über die beiden oberen Keilgrenzen ausbrechen und den EW-Trigger bei 102.569 USD überwinden, mit nachfolgenden Zielen bei 105.000-107.000 USD. Im bärischen Szenario würde ein Fakeout über die Keilgrenzen erfolgen, gefolgt von einem Bruch nach unten mit einem Anlauf bis 88.000-86.000 USD.
Das kritische Volumenloch
Eine besondere Warnung galt dem Volumenloch zwischen 87.000 und 76.000 USD. Ein Ausbruch zur Unterseite konnte kritisch werden. Dennoch blieb gemäß der Elliott-Wellen-Analyse ein weiterer Rallyschub die Variante 1, mit einem möglichen Anlauf in den Zielbereich zwischen 113.000 und 121.000 USD.
Die wilde Phase
Die teilweise wilden Schwünge, insbesondere bei Alt-Coins, mahnten zur Vorsicht. Updates vom 11., 12., 15., 18., 20., 22., 25. und 26. Februar zeigten die Dynamik dieser Phase: Der Bitcoin bewegte sich nervös innerhalb der Formationen, wobei die untere Keilgrenze mehrfach getestet wurde.
Etappe 4: Alter Keil, neuer Monat (28. März 2025)
#BITCOIN - Neuer Monat, alter Keil!
Im März präsentierte sich der Tageskeil weiterhin als Zentrum der Bewegung. Der jüngste Verlauf war keineswegs unkonstruktiv, benötigte jedoch mehr Schub.
Der Keil als roter Faden
Der von der Analyse angeführte Keil blieb das zentrale Element. Die untere Keilgrenze wurde auf ihren Bestand hin getestet, während die Oberseite mehrfach Widerstand leistete. Die Volumenprofil-Analyse markierte die Abrisskante als kritischen Bereich.
Geduld gefordert
Die Updates vom 31. März, 2. April, 6. April und 12. April dokumentierten, dass die Keilgrenze oben im Fokus stand, der Breakout jedoch zunächst nicht gelang. Es brauchte mehr Kraft für eine nachhaltige Bewegung. Am 1. Mai kam dann die erfreuliche Meldung: BTC erreichte ein weiteres Top-Level-Target.
Etappe 5: Belastungsprobe – Der Keil zu 61,8% erledigt (24. April 2025)
#BITCOIN vor Belastungsprobe? Keil zu 61,8% erledigt. Fokus!
Am 24. April 2025 meldete die Analyse eine wichtige Wegmarke: Der Keil war zu 61,8% abgearbeitet. Bitcoin stand vor einer Belastungsprobe.
Die 61,8%-Marke als Wendepunkt
Der Tageskeil hatte einen kritischen Punkt erreicht. Wichtige Volumenlevel ab 96.000 USD rückten in den Fokus. Die obere Rejection des Volumenprofils seit dem ATH wurde getestet – ein Moment höchster Aufmerksamkeit.
Der Durchbruch
Die Analyse zeigte, dass Bitcoin die Upper Rejection des Volumenprofils testete. Es herrschte Fokus und Vorsicht. Am 1. Mai 2025 kam die entscheidende Bestätigung: Bitcoin erreichte ein weiteres Top-Level-Target. Der Keil hatte seine Aufgabe erfüllt und den Weg nach oben freigegeben.
Etappe 6: Zielerreichung – Über 40% Gewinn (23. Mai 2025)
#BITCOIN erreicht mein Ziel. 40%+ für Euch.
Das Update vom 23. Mai 2025 markierte einen Meilenstein. Bitcoin hatte gemäß der Erwartungshaltung reagiert und die fallende Keilformation ausgezeichnet umgesetzt.
Performance für die Community
Seit Veröffentlichung der Idee von Ende März konnte Bitcoin um über 40% zulegen. Dies stand im Einklang mit der Prio-1-Wellenzählung.
Die Bullenflagge entsteht
Ein weiteres taktisches Pattern (Bullenflagge) bildete sich. Anfang Juli wurde die Triggerlinie unter zähen Kämpfen überwunden und befestigt. Das 100%-Ziel aus dieser Flagge bei rund 124.916 USD rückte in Sichtweite.
Negative Divergenzen als Warnsignal
Trotz des Erfolgs zeigten sich im Weekly klar ausgeprägte negative Divergenzen. Dieses potenzielle Belastungssignal mahnte zur Vorsicht. Die Analyse riet auf dem aktuellen Niveau von neuen Long-Positionen ab und empfahl, einen Rücksetzer abzuwarten. Updates vom 28. Mai, 30. Mai, 1. Juni, 3. Juni und 8. Juni dokumentierten die weitere Entwicklung und die Bedeutung der Volumenlevel.
Etappe 7: Support gehalten – Megafon im Fokus (10. Juni 2025)
#BITCOIN hält Support. Schub bis 121k? Reicht die Kraft?
Am 10. Juni 2025 stand eine neue Herausforderung bevor. Bitcoin hatte an der unteren blauen Linie Support gefunden und in Kombination mit der oberen roten Linie lag eine Megafon-Formation vor.
Die Fokus-Area zwischen 113k und 121k
Die Megafon-Topbildungsformation zeigte eine Fokus-Area zwischen 113.000 und 121.000 USD. Strukturell bestand die Chance, dass Bitcoin eine Korrekturwelle absolviert hatte, die am EMA abgefangen wurde.
Indikatoren zeigen Warnsignale
Der RSI deutete auf ein temporäres Top hin bei Überschreitung der 112.000 USD-Marke durch negative Divergenzen. Der ADX zog nicht mehr im Einklang mit den steigenden Preisen nach oben – die Trendintensität war rückläufig. Eine vollständige Korrektur auf den Rallyschub seit April konnte zeitnah eingeleitet werden.
Die kritische Zone
Updates vom 12., 20. und 22. Juni zeigten zunehmenden Druck. Der EMA auf Tagesbasis konnte nicht gehalten werden, Support kam von der SMA200 bei 95.900 USD. Im Volumenchart wurde Bitcoin bei 106.000 USD geblockt und fiel unter die hohe Volume-Support-Area. Das letzte Tief wurde kassiert – vorsichtiges Agieren war angesagt.
Etappe 8: Bullenflagge erledigt – Fokus Volumenlöcher (12. Juli 2025)
#BITCOIN - Bullenflagge erledigt. Fokus! Volumenlöcher!
Das Update vom 12. Juli 2025 blickte zurück auf die erfolgreiche Umsetzung der Bullenflagge. Der erwartungsgemäße Rücksetzer wurde sehr klar oberhalb der Volumen-Supportzone abgefangen.
Das 100%-Ziel erreicht
Bitcoin hatte das 100%-Ziel aus der Bullenflagge bei 124.916 USD erreicht. Die Formation galt als formal erledigt. Ein weiteres Ziel lag in einem Areal, das durch Anlaufmarken aus dem alten fallenden Keil (119.134/129.976) sowie durch ein Extensions-Niveau des großen Megafons (124.389) verdichtet wurde.
Volumenlöcher als neue Herausforderung
Da auf dem aktuellen Kursniveau nur wenig belastbare Strukturen vorhanden waren, rückte das Volumenprofil in den Fokus. Volume Supports um 104.000 USD und 108.000 USD wurden identifiziert und Anfang Juli getestet und eindeutig verteidigt.
Kritische Levels
Die Levels bei 115.987 und 115.533 USD umschlossen Volumenlöcher, die über das Wochenende eine Rolle spielen konnten. Ein Dreieck auf den kleinen Timeframes wurde am letzten Mittwoch aufwärts getriggert.
Updates vom 15. Juli, 25. Juli und 2. August zeigten, wie die Megafongrenze unter Druck geriet. Bei einem Schlusskurs darunter würde der nächst tiefere Supportbereich zwischen 112.000 und 109.000 USD relevant. Der Test der relevanten Supportlinie stand bevor – Vorsicht und Fokus waren gefragt.
Etappe 9: Von Megafonen und Volumenlöchern (31. Oktober 2025)
#BITCOIN im Update. Von Megafonen und Volumenlöchern...
Das umfassende Video-Update vom 31. Oktober 2025 markierte einen Wendepunkt. Seit der Markt – wie erwartet – zwischen 120.000 und 130.000 USD toppish wurde, ging Bitcoin auf die Bremse.
Das potenzielle Megafon
Ein potenzielles Megafon und der Volumenchart wurden intensiv geprüft. Die Formation deutete darauf hin, dass eine Topbildung im Gang sein könnte. Die unteren Updates vom 3., 4. und 5. November zeigten zunehmende Nervosität.
Der Druck nimmt zu
Am 3. November kam die Warnung: Es könnte "bissel ruppig werden". Am 4. November stand der erste Belastungstest der unteren Megafonkante bevor – diese musste gehalten werden. Die Zone zwischen 98.000 und 95.000 USD sollte einem ersten Ansturm standhalten, doch es konnte ruppiger werden...
Fazit: Eine Reise der Präzision und Flexibilität
Rückblickend auf diesen einjährigen Analysepfad vom Dezember 2024 bis Dezember 2025 zeigt sich eine bemerkenswerte Konstanz in der methodischen Herangehensweise bei gleichzeitiger Flexibilität in der taktischen Anpassung.
Die Stärken der Multi-Methoden-Analyse
Die Kombination aus Elliott-Wellen-Theorie, Chart-Pattern-Recognition und Volumenprofil-Analyse erwies sich als äußerst robust. Während sich einzelne Formationen entwickelten und vollendeten, blieb der übergeordnete Blick auf die Wellenstruktur der strategische Kompass. Die große Bullenflagge aus dem Frühjahr 2024, deren Ausbruch im Herbst 2024 bestätigt wurde, bildete das Fundament für die gesamte nachfolgende Analyse.
Von Keilen über Megafone zur Vollendung
Der Weg führte von der initialen Konsolidierung über verschiedene Keil-Formationen bis hin zu komplexen Megafon-Patterns.
Jede dieser Formationen wurde nicht isoliert betrachtet, sondern stets im Kontext der übergeordneten Wellenstruktur interpretiert.
Besonders zielführend: Die Möglichkeit von über 40% Gewinn zwischen März und Mai 2025, gefolgt von der präzisen Identifikation der Topbildungszone zwischen 120.000 und 130.000 USD im Herbst 2025.
Volumenprofil als verlässlicher Begleiter
Das Volumenprofil erwies sich durchweg als unverzichtbares Werkzeug. Die strategischen Halte- und Ablehnungszonen wurden konsequent identifiziert und vom Markt respektiert. Von der initialen Supportzone zwischen 76.000 und 67.000 USD über die kritischen Levels bei 95.000 USD bis hin zu den Volumenlöchern bei höheren Kursniveaus – das Volumen lieferte immer wieder präzise Orientierungspunkte.
Die Kunst des Risikomanagements
Durchgängig wurde die Bedeutung eines klaren Positions- und Risikomanagements betont. In bullischen Phasen wurde nie zur Euphorie geraten, in bärischen Phasen nie zur Panik. Die Analyse blieb stets objektiv und warnte rechtzeitig vor kritischen Wendepunkten. Besonders die Hinweise auf negative Divergenzen im Mai/Juni 2025 und die Warnung vor der Topbildung im Oktober 2025 zeigten die Stärke einer disziplinierten, methodischen Herangehensweise.
Präzise Prognosen, realisierbare Ziele
Fast alle ausgegebenen Ziele wurden erreicht oder zumindest angelaufen: Die 105.000 USD aus dem Januar-Update, die 113.000-121.000 USD-Zone aus der Februar-Analyse, das 124.916 USD-Ziel aus der Bullenflagge und schließlich das 81.000 USD-Fernziel aus dem Megafon. Diese Trefferquote spricht für die Qualität der zugrunde liegenden Analysemethoden.
Der Wert von Geduld und Disziplin
Die Analyse dokumentiert, wie wichtig Geduld im Trading ist. Monatelang bewegte sich Bitcoin in verschiedenen Keil-Formationen, bevor der entscheidende Ausbruch erfolgte. Trader, die den klar definierten Levels vertraut und ihre Disziplin bewahrt haben, wurden belohnt. Diejenigen, die versuchten, jede kleine Bewegung zu traden, hatten es deutlich schwerer.
Ausblick und Kontinuität
Diese Analysereise endet nicht im Dezember 2025 – sie ist vielmehr ein Kapitel in einer fortlaufenden Geschichte. Die methodischen Grundlagen bleiben bestehen: Elliott-Wellen für die strategische Ausrichtung, Chart-Patterns für die taktische Umsetzung und Volumenprofil für die präzise Feinabstimmung der Ein- und Ausstiegspunkte.
Der Bitcoin-Markt hat in diesem Jahr gezeigt, dass er trotz seiner Volatilität technisch analysierbar bleibt. Für Trader und Investoren, die bereit sind, sich auf eine fundierte, methodische Herangehensweise einzulassen und ihre Emotionen zu kontrollieren, bietet dieser Markt weiterhin außergewöhnliche Chancen.
Die wichtigste Lektion: Erfolgreiche Marktanalyse ist keine Hexerei, sondern das Ergebnis von Methodik, Disziplin und der Bereitschaft, sich kontinuierlich anzupassen, ohne dabei die übergeordneten Prinzipien aus den Augen zu verlieren.
In diesem Sinne: Positions- und Risikomanagement bleiben auch in Zukunft die Eckpfeiler erfolgreichen Tradings.
Hinweise / Disclaimer
Bitte achten Sie auf Positions- und Risikomanagement.
Bei den hier bereitgestellten Informationen handelt es sich um Informationen allgemeiner Art und nicht um Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung.
*Gekennzeichnete Empfehlungen gem. WpHG sind im Kundenbereich einsehbar und unterliegen der Compliance von Investor Guard.
In den Ideen nach "Chart Patterns" suchen
Supply/Demand/Fair Value vs. Orderflow am Beispiel des DAXHallo,
ich möchte heute vor allem auf den Unterschied zwischen Orderflow und Supply/Demand eingehen, weil diese beiden Konzepte sehr ähnlich sind, aber doch nicht gleich. Ich werde die Konzepte dann am Beispiel des DAX demonstrieren.
Was ist SupplyDemand und Fair Value:
Fair Value:
Das ist ein Bereich im Chart mit hoher Tradingaktivität ohne nennenswerte Fortschritte in die eine oder andere Richtung sichtbar als Konsolidierung. Die Marktteilnehmer sind sich in dieser Zeit einig, was der faire Wert eines Assets ist. Diese Ansicht ist relativ und ändert sich je nach Timeframe. Umso höher der Timeframe, desto bedeutungsvoller ist der Bereich. Leider ist das der Bereich, wo die meisten Retailtrader handeln. Eigentlich will man nicht zu einem fairen Wert kaufen, weil man nur Gewinne machen kann, wenn man später zu einem z.B. höheren Preis (long Szenario) verkaufen kann. Man will also eigentlich günstig kaufen und teuer verkaufen, und das schafft man kaum wenn man für einen fairen Preis kauft oder verkauft, weil der Markt dazu tendiert in diese Bereiche zurückzukommen.
Supply/Demand
Stellt euch vor, ihr wollt im Supermarkt oder im Elektronikladen einkaufen und es gibt ein nach vielen Monaten endlich ein top Angebot für den Artikel den ihr schon immer haben wolltet, z.B. einen 50% Rabatt auf einen Monitor. Ihr würdet natürlich sofort kaufen, vielleicht sogar mehrere Artikel um sie später, wenn der Preis wieder steigt sie für einen höheren Preis zu verkaufen. Andere machen das auch und der Artikel ist nach kurzer Zeit vergriffen, wodurch das Angebot endet. So ist es auch mit Supply und Demand. Es sind Bereiche im Chart mit extrem kurzer Tradingaktivität, die zu einem starken Ungleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern führen. Alle wollen kaufen, niemand will verkaufen (wie im Beispiel).
Im Chart sind diese Bereiche erkennbar durch eine kurze Seitwärtsphase direkt über oder unter eines Fair Value Bereichs. Kommt der Preis dahin zurück sollte man tun, was andere schon vorher getan haben: wo hoher Demand war wird gekauft, Supply verkauft.
Was ist Orderflow und Orderblöcke:
Fängt der Preis an sich zu bewegen, oft aus einem Bereich mit hohem Demand (oder Supply), dann werden immer mehr Leute erkennen, dass der Preis scheinbar sehr günstig war und ebenfalls kaufen, allerdings oft nicht mehr zum besten Preis. Trotzdem haben sie die Hoffnung, später noch zu einem höheren Preis zu verkaufen. Im Chart entstehen dann Orderblöcke wo große Mengen eines Assets gekauft werden, der Preis bewegt sich dann von z.B. weg von Demand bis er wiederum einen Supplybereich erreicht. Das nennt man Orderflow. Der Orderflow und die zugehörigen Orderblöcke führen in der Regel von Supply zu Demand. Manchmal erschöpft sich Demand, z.B. wenn wenige Wochen nach der 50% Rabattaktion eine noch größeren Rabattaktion angekündigt wird. Eine Supply-/Demandzone kann so oft gehandelt werden wie man will, solange der Kurs nicht tiefer als 50% in die Zone eintaucht. Nur so kann man davon ausgehen, dass das Ungleichgewicht zwischen Supply/Demand noch groß genug ist.
Orderblöcke handelt man nur solange der Orderflow in die korrekte Richtung zeigt. Alle bullischen Orderblöcke sollten gelöscht werden, sobald der Orderflow von bullisch auf bärisch wechselt. Umso mehr Orderblöcke in eine bestimmte Richtung entstehen und umso höher/tiefer der Kurs geht, desto wahrscheinlicher ist es dass man in irgendeine Art von Supply/Demandzonen kommt. Supply und Demandzonen hingegen bleiben solange im Chart bis sie mehr als 50% durchstochen wurden.
Beispiel DAX:
Wochenchart
Für fast das ganze Jahr 2021 + Anfang 2022 hat der DAX zu einem fairen Preis zwischen 15000 und 16300 Punkten gehandelt bis der Markt entschieden hat, dass dieser Kurs zu hoch ist. Es kam zu einem starken Abverkauf, die auf Wochensicht zu einem Ungleichgewicht zu Gunsten der Verkäufer geführt hat. Dabei ist auf Wochensicht eine Supplyzone zwischen 15700 und 16300 Punkten entstanden. Und in diesem großen Bereich befinden wir uns gerade. Die Frage ist nun, wo in diesem Bereich wurde die Entscheidung getroffen, dass der DAX zu teuer ist? Dafür gehen wir in den H4.
H4 Chart 2022
Ich verwende die Hierarchie Monat --> Woche --> Tag --> H4 --> H1 --> M15 --> M5 --> M1. Wir gehen zwei Zeiteinheiten tiefer als eine Woche, also den H4, um die Supplyzone zu finden, wo die Verkäufer den Preis in kurzer Zeit als zu teuer eingestuft haben (warum wissen wir nicht). Wir erkennen deutlich einen Fair Value Bereich und direkt darüber (das ist wichtig) eine sehr kleinen Bereich zwischen 15920 und 15963 in dem es scheinbar so eine starkes Ungleichgewicht zwischen Verkäufern und Käufern gab, dass der Kurs Probleme hatte dahin zurückzukommen. Aus diesem Bereich wurde Struktur gebrochen und der Abwärtstrend eingeläutet.
H4 Chart 2023
Ohne Zweifel befindet sich der DAX seit einigen Monaten in einer Aufwärtsbewegung. Eine Trendwende auf Wochensicht sollte einen nach meinem System eine nachhaltige Änderung des Orderflows im H4 mit sich bringen. Noch sehen wir sie nicht. Also schauen wir mal auf den bisherigen Orderflow im H4, auch um den Unterschied zwischen Supply/Demand und Orderblocks zu verdeutlichen.
Links im Chart sieht man deutlich zwei Fair Value Bereiche, getrennt durch eine Demandzone. Die obere Demandzone wurde nach zwei Berührungen aufgebraucht (Kurs geht tiefer als 50% in die Zone bei der zweiten Berührung), der Kurs ist tiefer gefallen auf eine weitere Demandzone, die noch aktiv ist und weiterhin als möglicher long Einstieg herhalten kann.
Weiter rechts im Chart sieht man dann den Orderflow, der nach unten in die Demandzone geführt hat. Aus diesem Bereich heraus hat sich der Orderflow gedreht und seitdem befinden wir uns in einer Aufwärtsbewegung. Bei 15350 hat sich eine neue kleine Demandzone gebildet, die sich ebenfalls direkt unter und direkt über eines neuen Fair Value Bereichs befindet.
Ich habe zusätzlich Chart Patterns eingezeichnet, die Retail Trader gern handeln. Das Auftreten dieser Patterns zeigt mir, dass wir uns vermutlich übergeordnet in einem Fair Value Bereich befinden, weil Retail Trader eben gern Chart Patterns handeln und das ist oft eben zum fairen Preis und nicht besonders günstig oder teuer. Das Auftreten einer Wolfe Welle kündigt im Prinzip eine Korrektur an, was für mich ein erster Hinweis ist dass die Aufwärtsbewegung Schwäche zeigt.
Insgesamt befinden wir uns sehr nah an der goldenen Supplyzone auf Wochensicht, ich bin gespannt was da passiert. Der Kurs muss diesen Bereich nicht erreichen, manchmal dreht er kurz vorher ab. Der Kurs muss an dieser Zone auch nicht stoppen, denn Demand kontrolliert zur Zeit den Markt. Aber die Chance besteht durchaus dass der Trend von da aus drehen kann. Achtet auf eine Änderung des Orderflows kurz unter oder an der goldenen Zone im H4 zusammen mit einem Strukturbruch.
Ich hoffe, das ganze war irgendwie hilfreich für euch. Viel Erfolg!
Mix aus Chart Patterns und Multitimeframe Technik für den EURUSDHier meine Idee zum Euro - USD in der nächsten Zeit basierend auf der Multitimeframe Technik mit Harmonischen Mustern nach den Ideen von @Mustermann84 und dem neuen Chart Pattern Indikator von @tradingview_
Wir hatten schon diese Woche einen ersten Ausschlag eines fertigen Black Swan(Harmonisches Muster- hier in weiss eingezeichnet, ganz gut zu sehen im Monatschart unten rechts). Dieser geht aber öfters erstmal zum Startpunkt D wieder zurück. Daß würde passen zum Abtrag des Rechteck Chart Pattern (im 4H Chart links), wo man in Blau einen weiteren, erst entstehenden Black Swan sehen kann. Dieser wiederum würde mit dem Ende des Kastenabtrag erst valide werden und der bisherige käme genau an seine Grenze an der 2.000 Fibo Linie. Am gleichen Punkt wäre auch ein ABCD fertig mit recht passable Werte(gelb - auch rechts oben im 15M Chart gut zu sehen). Auch der wird noch von einem steigenden Keil angeschoben, ein weiterer Chart Pattern, angezeigt durch den recht nützlichen neuen Indikator vom TradingView Team.
Bin gespannt ob meine Idee so aufgeht und würde mich über eure Kommentare darüber freuen.
Wünsche euch weiterhin ein schönes Wochenende und im Anschluss eine gute Handelswoche.
Beste Grüße,
Daniel aka Kitesurf
Chartanalyse Natgas Capital Chart - PatternsIm 4h-Chart von Natural Gas (XNGUSD) lassen sich aktuell mehrere markante Formationen erkennen:
Harmonisches Pattern (Shark, blau): Mögliches Completion-Ziel im Bereich 3,36 – 3,54 USD, dort potenziell Umkehrsignal.
Rising Wedge (schwarz): großzügig eingezeichnet, kann kleiner ausfallen, klassisch bärisches Umkehrmuster bei Ausbruch nach unten.
Wolfe Wave (orange): Zielprojektion kommt näher in Richtung 3,35 USD.
Money Flow / Volumenprofil
Auffällig ist die starke Volumenzone zwischen 3,09 und 3,18 USD. Dort haben viele Marktteilnehmer Positionen aufgebaut. Solche High-Volume-Bereiche wirken oft wie ein Magnet – sie können den Kurs anziehen, aber später auch als Verteilungszone dienen.
Aktuell spricht vieles dafür, dass der Markt diesen Bereich bereits als Sprungbrett genutzt hat, um noch einmal höhere Ziele anzulaufen (z. B. die Fibo- und Pattern-Zonen bei 3,36–3,54 USD). Gleichzeitig bleibt das Risiko bestehen, dass hier viele späte Käufer in den Markt gelockt wurden, was den Bereich in der nächsten Korrektur zu einer kritischen Schlüsselzone macht.
Interpretation
Kurzfristig drückt der Kurs noch nach oben, um ein Fibo-Target bei 3,36 – 3,64 zu erreichen (Shark Completion + Keil).
Mittelfristig ist die starke Volumenzone bei 3,09 – 3,18 jedoch verdächtig → sie könnte als „letzte Bullenfalle“ fungieren, bevor ein größerer Abverkauf startet.
Das sind eher nebensächliche Betrachtungen, da sich die aktuelle Bewegung überwiegend in ABC-Unterwellen zeigt und ich für die kleineren Strukturen daher keine saubere Vorhersage liefern kann. Momentan warte ich auf das Erreichen der Fibo-Ziele und beobachte, ob diese gebrochen werden oder der Kurs dort dreht.
Mit dem heutigen Gap-Up hat der Markt jedenfalls den Willen gezeigt, die Seitwärtsphase bzw. High-Volume-Zone nach oben zu verlassen – jetzt bleibt abzuwarten, wie weit er kommt, bevor der "Magnet" den Kurs wieder zurückholt.
ROKU - Bullish , warte auf Bestätigung durch Markteröffnung.Mehrheitlich auf dem Chart analysiert. Allgemeiner Uptrend mit mehrfachem Support. Mehrere bullische Chart patterns (3 soldiers, Morning Star).
Preise sind über dem 9 EMA und der RSI hat wie üblich die Trendrichtung bestätigt.
Zuerst aber auf das Opening warten und die ersten Entwicklungen abwarten, da das hohe RSI wieder eine gewisse Korrektur auslösen wird.
Daher auch keine exakten TP und SL vorhersagen, werde euch aber auf dem laufenden halten.
Bei Fragen und Anregungen gerne kommentieren. Bin noch an meinen Anfängen:)
Bullenfalle - Der BODEN wurde noch nicht erreicht!Liebe Leute!
Aus gegebenen Anlass muss ich hier meine Sichtweise bearbeiten. Wie bei der letzten Idee beschrieben hab ich gedacht das wir endlich einmal den Boden erreicht haben. Jedoch deutet alles darauf hin das wir die Welle 3 oder C noch nicht abgeschlossen haben. Wir befinden uns in einer Seitenlinie die schon seit dem 12.11 andauert. Jetzt könnte man interpretieren das der Support gut hält und aus diesem Grund wir eine Bewegung nach oben bekommen. Aber wie würde sich ein Market maker verhalten der vielleicht den selben Gedanken teilt wie ich? Er würde natürlich den Kurs weiter nach unten drücken und alle Longs ausliquidieren.
Solang mein Indikator im 1H TF nicht den Trend auf bullish wechselt, ist an der Situation gar nichts bullish. Ich hatte zudem auch 2 Sell Signale im 2H und 4H TF + im Diamond Pocket, was nur böses bedeuten kann. Ich glaube das wir kurzzeitig das Lower Low ($15454) auf jeden Fall wieder antesten werden. Auf lange Sicht können wir in den nächsten Wochen die 13.000$ Marke sehen.
Wenn dir meine Analysen gefallen, dann lass mir doch einen Daumen nach oben und oder einen Kommentar als Unterstützung/Feedback da.
Viel Spaß & Erfolg beim Trading,
✋Disclamer✋
"Ich bin kein professioneller Broker oder Finanzberater. Alle Dinge, die du von mir hörst, sind nur meine eigene Meinung, bei jeglichem Handel trägst du selbst die Verantwortung."
Iotex Check ✔IOTEX ist nicht nur neben MIOTA eines der erfolgreichsten, auf Blockchain basierende Internet of Things Projekte, sondern hat auch in den letzten Wochen und Monaten mit impulsiven Wachstum hervorgestochen.
Wir haben drei ATHs, die wir aus den letzten acht Monaten entnehmen können. Spannend ist, dass von ATH 1 bis 3 eine Sache sehr stark gewachsen ist, unzwar das Volumen und der Support beim Pump im Allzeithochbereich. Gleichzeigt ist auch sehr gut zu sehen, dass umso mehr Volumen und Support in der Pricediscovery ist, die sogenannte Regenerationsphase nach dem Dump kürzer anhält und die Entwicklung nach oben in Richtung neues Allzeithoch, schneller verläuft (zumindest aktuell). Das könnte bedeuten, dass sich auch Iotex auf den nächsten Bullrun vorbereitet. Wir halten schön unseren Bull Market Supportband und auch der MACD zeigt die Richtung nach oben an.
1. Long Ziel > 0,178 $
2. Long Ziel > 0,234 $
3. Long Ziel > 0,265 $
4. Long Ziel > 0,302 $
5. Long Ziel > 0,365 $
----Aktueller Kurs-----
1. Short Ziel < 0,133 $
2. Short Ziel < 0,105 $
3. Short Ziel < 0,062 $
4. Short Ziel < 0,020 $
*Keine Finanzberatung*








